Krebspatient:innen während Chemotherapie
deren Thrombozytenproduktion durch die Behandlung unterdrückt wird.
Alles über Thrombozytenspende
Thrombozyten – auch Blutplättchen genannt – sind winzig, aber zentral für die Blutstillung. Weil sie nur kurz haltbar sind, wird kontinuierlich Nachschub benötigt.
Die Thrombozytenspende ist die speziellste der drei Spendearten: seltener nötig als Vollblut oder Plasma, aber medizinisch anspruchsvoller in der Durchführung.
WTF
Thrombozyten sind kleine Zellbestandteile des Blutes, die bei Verletzungen an der betroffenen Stelle haften, sich zusammenlagern und so eine Blutung stoppen. Sie sind besonders wichtig für Patient:innen, deren Körper vorübergehend zu wenige funktionsfähige Blutplättchen bildet – etwa im Rahmen bestimmter Krebstherapien oder nach größeren Operationen.
Bei der Spende wird dein Blut über ein Apherese-Gerät geführt. Die Thrombozyten werden abgetrennt, alle anderen Blutbestandteile werden dir zurückgegeben.
Thrombozyten sind unbekannter als Vollblut oder Plasma – dabei sind sie in bestimmten Situationen unverzichtbar. Weil Thrombozytenkonzentrate nur wenige Tage haltbar sind, kann nicht auf Vorrat produziert werden – der Bedarf ist konstant und der Nachschub muss laufend erneuert werden.
deren Thrombozytenproduktion durch die Behandlung unterdrückt wird.
mit starkem Blutverlust.
und Menschen mit anderen Erkrankungen des Knochenmarks, die selbst zu wenige Thrombozyten bilden.
mit gefährlich niedrigen Thrombozytenwerten.
test
Eine Thrombozytenspende dauert insgesamt meist 60–90 Minuten – deutlich länger als eine Vollblut- oder Plasmaspende.
Neben dem Standardfragebogen wird meist auch dein Thrombozytenwert vorab geprüft.
Ob du geeignet bist, entscheidet sich individuell anhand deiner Blutwerte.
Blut wird entnommen, die Thrombozyten werden im Apherese-Gerät abgetrennt. Die übrigen Blutbestandteile fließen während der Spende zurück in deinen Körper.
Nach der Spende ist eine kurze Erholungsphase vorgesehen.
Die Voraussetzungen sind strenger als bei Vollblut oder Plasma:
Nicht jede:r Interessierte ist automatisch geeignet – die Eignung wird medizinisch vor Ort festgestellt.
Der Mindestabstand zwischen zwei Thrombozytenspenden liegt bei den meisten Spendediensten bei mindestens 2 Wochen, mit einer jährlichen Obergrenze, die individuell festgelegt wird.
Weil Thrombozytenkonzentrate nur wenige Tage haltbar sind, ist regelmäßiger, planbarer Nachschub besonders wichtig.
Aus deiner Spende wird ein Thrombozytenkonzentrat gewonnen, das direkt eingesetzt wird – meist innerhalb weniger Tage, da die Haltbarkeit deutlich kürzer ist als bei anderen Blutprodukten. Eingesetzt wird es unter anderem bei:
Blutspenden
Vollblutspende
Ein Beutel. Zehn Minuten.
Vollblutspende ist der Ursprung. Der einfachste Weg, Teil der Bewegung zu werden.
Kein Vorwissen nötig. Kein Umweg. Nur Du und Dein Blut, im Dienst des Lebens aller.
Danach: Relax, Recharge, Repat.
Alle acht bis zwölf Wochen.
Plasmaspende
Plasma ist das, was übrig bleibt, wenn man Blut auf sein Wesentliches reduziert. Gelb statt rot. Öfter spendbar. Genauso viel wert.
Für Medikamente, die es sonst nicht gäbe.
Für Menschen, die sie brauchen.
Dein Körper regeneriert schneller, als Du denkst. Bis zu 45-mal im Jahr.